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Kaffee aus Nepal

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Nepal - Das HerkunftslandNepal Logo

Der Kaffeeanbau kann in Nepal auf eine 30-jährige Vergangenheit zurückblicken. Bei günstigen klimatischen Voraussetzungen wird der Kaffee von nepalesischen Kleinbauern in kleinen Mengen angebaut. Für die nepalesische Wirtschaft und auch den Kaffee-Weltmarkt ist der jährliche Export von ca. 20 Tonnen Rohkaffee eher unbedeutend. (Der jährliche Export aller kaffeeproduzierenden Länder liegt bei ca. "5,4 Millionen Tonnen")

 

Die Entstehung - Die Idee

Wieso immer nur von einer besseren Welt träumen, wenn wir selber etwas verändern können?

Berichte von Armut und fast unmenschlichen Lebensumstände aus sog. Entwicklungsländern schockieren uns immer wieder und wir machen uns (meistens nur kurz) Gedanken, ob und wie man diesen Menschen helfen kann.
Nach Besuchen in Nepal und dem darauf folgenden Aufbau eines kleinen Patenschaftsprojekts für Waisenkinder in Nepal, wagten wir den Schritt (und auch das finanzielle Risiko) und importierten immer größer werdende Mengen von Rohkaffee aus Nepal nach Deutschland. Wenn wir dadurch auch nur wenige Familien mit einer fairen Bezahlung für ihre Arbeit unterstützen können, so geben wir wenigstens diesen Menschen eine Perspektive für die Zukunft.

 

Die Plantage – Die Fakten

Unweit der Hauptstadt Kathmandu auf ca. 1300m Meereshöhe kultivieren Bauernfamilien auf ihren kleinen Plantage diesen charakteristischen Kaffee.
Die Kaffeebäume werden mit großem manuellen Aufwand gepflanzt, gepflegt und abgeerntet. Nicht nur auf Grund der fehlenden Transportwege gilt Kaffee aus Nepal als Rarität, sondern auch wegen des speziellen Aromas des Kaffees.
Da guter Kaffee nur im Halbschatten seine volle Qualität entwickeln kann, so wachsen auch diese Kaffeebäume im Schatten großer Bäume und Palmen (z.B. Bananenpalmen)  in seiner ursprünglichen Umgebung heran.
Die Kaffeeernte dauert fast sechs Monate. Die Kaffeefrucht reift sehr ungleichmäßig und es ist deshalb nötig, immer wieder nur die reifen Früchte abzuernten. Diese Vorgehensweise unterscheidet sich sehr stark von dem auf Massenware getrimmten Kaffee. Dieser wird einmal im Jahr maschinell, ohne Rücksicht auf Kaffeebaum und die Reife der Kaffeefrucht, abgeerntet.

 

Die Weiterverarbeitung - Die Arbeit

Nach der Ernte werden die roten Kaffeefrüchte nass aufbereitet. Dabei werden - unter Einsatz von Wasser - in einer Presse die Bohnen vom Fruchtfleisch getrennt. Die sog. Silberhäutchen (eine ganz dünne Schale die um den eigentlichen Kaffeekern liegt) bleiben bei dieser Methode erhalten und wirken wie ein Schutzfilm. So verarbeitete Kaffees werden als "washed" (gewaschen) bezeichnet.

Der gewaschene Kaffee wird anschließend zur Trocknung in der Sonne ausgelegt, nach der Trocknung in Säcke verpackt und zwischen 30 Minuten und 4 Stunden bis zur nächsten Sammelstelle getragen. Dort werden die Säcke auf LKWs geladen und nach Kathmandu transportiert. In der Hauptstadt werden die Bohnen geschält (das Silberhäutchen entfernt), die minderwertigen Bohnen aussortiert und für den Transport nach Deutschland vorbereitet.

 

Der Kaffee – Das Ergebnis

Der dunkel geröstete Kaffee hat ein kräftiges Aroma und eine charakteristische Würze mit feinem Mandel- und Nussaroma. Wie bei allen Kaffeesorten entscheidet auch hier die Art der Zubereitung über die Stärke und den Säuregehalt des Kaffees.

 

Aktuelles

 

Momentan läuft die Ernte unseres Hochland-Kaffees in Nepal. Über knappe sechse Monate hin wird jede reife Kaffeekirsche einzeln von Hand gepflückt und dann von den Farmern weiterverarbeitet.
Wir freuen uns schon jetzt auf den Genuss jeder einzelnen Bohne...

Farmer with red coffee beans

 

 


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