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“Wieso immer nur von einer besseren Welt träumen, wenn wir selber etwas verändern können?”

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KAFFEEKONSUM UND FAIRNESS GEHEN SELTEN HAND IN HAND

Unsere Story

Als Oliver Keppeler 2001 das erste Mal in Nepal war hat er dort viel Armut und Leid gesehen.
Am schlimmsten war für ihn die umherrschende Perspektiv- und Hoffnungslosigkeit.

Ein Thema, welches Oli nicht los ließ. Dies sollte auch der Grundstein für die spätere Gründung von Asha21 e. V. – bei der verstoßene Kinder und Waisenkinder mithilfe von Spenden aus Deutschland ein neues Zuhause bekommen -, sowie ein Hilfe-zur-Selbsthilfeprojekt für Kaffeebauern – welches schließlich in MoC – More of Coffee GbR mündete – sein.

Helfen – ja. Aber wo anfangen?

Von Anfang an sucht Oli auch nach Möglichkeiten “Hilfe zur Selbsthilfe” zu leisten, Menschen zu befähigen für sich selbst zu sorgen und unabhängig zu werden. Doch wo setzt man an, wenn einem Abhängigkeiten, Armut und Leid an allen Ecken und Enden begegnen?

Manchmal am besten direkt vor der eigenen Nase und da steht bei Oli und und seinem Bruder Markus eigentlich immer eine Kaffeetasse.

Die MoC-Geburtsstunde

2006 entstand aus der zugegebenermaßen etwas verrückten Idee, den eigenen Kaffeebedarf über einen Direktimport abzudecken, der erste Direktimport aus Nepal. Auf dem Rückweg aus Nepal wurden die Koffer geleert und darin 58kg Rohkaffee nach Deutschland transportiert.

Das ist die Geburtstunde unserer heutigen Firma “MoC – More of Coffee GbR” (oder in der Kurzform auch nur MoC genannt) – auch wenn dies damals noch nicht absehbar war.

Das Interesse an der Kaffeespezialität vom Fuße des Himalayas ist jedenfalls groß und so mussten wir in den Folgejahren nicht nur unseren eigenen Kaffeebedarf decken, sondern auch den von Freunden und Bekannten und deren Freunden und Bekannten.

Von Anfang an war es einfach eine verrückte Idee:

Wir lieben Kaffee, in Nepal gab es damals nur einige wenige Kaffeebauern die froh über jeden Verkauf waren.

Spätestens als wir am Frankfurter Flughafen die ersten 58kg verzollt haben war uns klar: Das wird noch ein schönes Chaos mit sich bringen.”

Die erste Bekanntschaft mit dem deutschen Zoll

Schon mal mit größeren Mengen Rohkaffee nach Deutschland eingereist? Wir bis dahin auch nicht. Deshalb gingen wir, ahnungslos wie wir waren, durch den roten Ausgang und deklarierten unseren ersten Import ….

Wochenspäter gab es noch Korrespondenzen mit dem Zoll, da wir laut Papiere den wesentlich teureren Röstkaffee importiert hatten 🙂

Die zweite Bekanntschaft mit dem deutschen Zoll

Bei der nächsten Bestellung war uns dann schon klar, dass die Koffer nicht mehr ausreichen werden und wir ließen uns den Rohkaffee – bis dahin immerhin schon auf 300kg angestiegen – mit dem Frachtflieger nach Deutschland schicken. Bei der Menge immer noch billiger als mit dem Container auf dem Schiff, aber trotzdem mit sehr hohen Transportkosten verbunden. Und wie fast schon zu erwarten war, hatten wir unser zweites Rendevouz mit dem Zoll in Frankfurt. Dieses Mal etwas besser vorbereitet stellten wir erneut fest, dass es doch einige Formalitäten benötigt um den Kaffee endlich auszulösen.

Dabei entstand die “MoC – More of Coffee Gbr” als rechtlicher Rahmen für die Kaffeemission: Genießen und Gutes tun.

Der erste Container

Schnell wird klar, dass die einzige wirtschaftliche Variante nur über den Schiffscontainertransport und größere Mengen geht. Die erste Lieferung via Container auf einem Schiff stand 2009 an und damit auch ein erheblich höherer Aufwand und finanzielles Risiko.

Die Menge an importiertem Kaffee ist seitdem jährlich zusammen mit der Nachfrage angestiegen.

Sortimentserweiterung: Uganda-Kaffee

Im Jahr 2012 bekommt Oli den Kontakt von einer Kaffeekooperative aus Uganda. Es zeigt sich bald: Hier decken sich Arbeitsweisen und Qualitätsvorstellungen. Die Kooperative ist klein und lokal vernetzt, bezieht nur Kaffee aus Pestizidfreiem Anbau, schult ihre Bauern und unterstützt sie mit Schulungen und praktischen Tipps beim Anbau und setzt sich dafür ein, dass deren Kinder zur Schule gehen.


So wurde das Sortiment um eine weitere Sorte um einen hochwertigen und sehr säurearmen Kaffee erweitert.

Jahrhundertealte asiatische Teekultur – jetzt auch in Deutschland

Über die Jahre melden sich auch immer wieder Teetrinker mit der Frage, ob es am Mount Everest nicht auch gute Kräuter- und Teepflanzen gibt. Auch dieser Frage gehen die Brüder nach und so startet im Jahr 2018 die Zusammenarbeit mit der ersten nepalesischen Teekooperative, die das Angebot um ebenfalls pestizidfreie Teesorten erweitern.

MoC heute

Auch wenn die Mengen und das Angebot sich langsam weiterentwickelt hat und das Röstvolumen immer mehr steigt, die Idee hinter den Importen ist immernoch dieselbe:

Menschen in die Unabhängigkeit führen, gerechte Bezahlung für gute Arbeit und beste Qualität für besten Kaffeegenuss.
Genießen und Gutes tun eben!

“Auf die Masse an Leid und Armut gesehen können wir nicht viel bewegen. Aber wenn wir die einzelnen Schicksale im betrachten, merken wir dass es eben für jeden Einzelnen einen gewaltigen Unterschied macht.

Das ist die Mühe Wert.”

VON DER THEORIE IN DIE PRAXIS

Wie funktioniert “Genießen und Gutes tun”?

DIREKT

Wir beziehen unsere Produkte direkt von kleinen, lokalen Genossenschaften mit einem Erntevolumen von unter 100 Tonnen / Jahr. So direkt die Handelskette ist, so direkt ist auch die Unterstützung für die Kleinbauern. Außerdem können wir durch den direkten Kontakt zu den Produzenten die einzigartige Qualität unserer Kaffees und Tees gewährleisten.

GERECHT

Durch gerechte Einkaufspreise ermöglichen wir unseren Kleinbauern einen Lebensstandard, der über dem bloßen Überleben liegt. So haben sie die Möglichkeit, sich ein funktionierendes Business aufzubauen und ihre Kinder zur Schule zu schicken. So geben wir nicht nur den Bauern, sondern auch ihren Kindern eine bessere Zukunft. Und das alles durch deinen Kaffeegenuss – helfen kann so einfach sein!

GESUND & EDEL

Durch einen natürlichen Anbau der Kaffeebohnen ohne die Verwendung von Pestiziden o. ä., sowie eine Erntezeit von über 3 Monaten durch “handpicking”, bekommen wir nur reife Bohnen von höchster Qualität. Die weitere Verarbeitung der Kaffeebohnen geschieht unter hohen Standards und erfährt in der schonenden Trommelröstung ihre finale Veredelung.

QUALITÄT KOMMT NICHT NUR VOM ANBAU

Röstung: Der letzte Schritt der Veredelung

Seit der ersten Stunde und spätestens mit der ersten Schiffslieferung arbeiten wir eng mit der Kaffeerösterei “Kaffeekomagnie” in Mössingen zusammen.

Röstmeister Karl Fauser garantiert mit über 30 Jahren Erfahrung, dass jede Röstung der individuellen Beschaffenheit und Herkunft der grünen Bohne angepasst wird.

Die “Kaffeekompagnie” veredelt unseren Rohkaffee in ihrem gasbefeuerten Oldtimer-Trommelröster Bj. 1953 im Langzeitverfahren bei niedrigen Temperaturen von maximal 200 Grad. Diese schonende Methode gewährleistet ein optimales Verhältnis von Röstaromen, Bitterstoffen und Restsäuren und sorgt so für ein hochwertiges und bekömmliches Kaffee-Erlebnis.

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Das MoC Team

Oli Keppeler

GRünder
& CEO

Markus Keppeler

Gründer
& CEO

Uli Keppeler

SChriftführerin

Mona Keppeler

Finanzen

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